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Musikinstrumenten-Museum

Die letzte Exkursion dieses Jahres führte uns in das Musikinstrumenten-Museum, welches seit 1984 direkt neben der Philharmonie im Berliner Tiergarten   zu finden ist.

Entstanden ist das Museum im Januar 1888 als Sammlung alter Musikinstrumente der Königlichen akademischen Hochschule für Musik. Die ersten  Museumsstücke  stammten aus der Instrumentensammlung eines Leipziger Musikverlegers.

Darunter waren unter anderem ein Cembalo, ein Paukenpaar und eine Rauschpfeife um nur einige zu nennen.

Heute umfasst  die Sammlung rund 3800 Instrumente , 

wovon ca. 800 Stück ausgestellt sind. Damit zählt die Ausstellung zu einer der größten in Deutschland.

Zum Anfang kamen wir in den Genuss das Bespielen der Wurlitzer Orgel mitzuerleben, welche aus dem Privatbesitz der Fam. von Siemens stammt. Diese Orgel verfügt über 1228 Pfeifen und mehr als 200 Register. Hinzu kommen noch Schlag - und Effektinstrumente. Sie wird immer Donnerstagnachmittag und Samstagmittag gespielt.

Danach hatten wir noch eine Führung durch das MIM, welche von einer

Oboen- Spielerin geleitet wurde.

Dabei wurden einige Ausstellungsstücke für uns gespielt, darunter natürlich einige Oboen aber auch Tasteninstrumente sowie Orgeln. Wir bestaunten Geigen, eine Stradivari war auch dabei, Hammerflügel, Querflöten, Cembalos und auch eine Glasharmonika, welche als Erfindung von Benjamin Fränklin gilt.

Insgesamt kann man von einer interessanten und aufschlussreichen 

Exkursion sprechen, die gleich noch im Cafe des MIM in gemütlicher Atmosphäre ausgewertet wurde.

Als Fazit bleibt zu sagen das es eine tolle Ausstellung ist, die wir nur zu gern weiterempfehlen können.

Textfoto: Uta Schott

Fotos in der Reihenfolge von Gaby Winter, Gunther Sachse, Katja Boll, Michael Formell, Verena Hanschmann, Olaf Ahlberg ( 2 ), Pepita Richter, Reinhard Musold, Rüdiger Hille und Wolfgang Hahn

Text: Olaf Ahlberg

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